Essen und Trinken gehören zu den grundlegendsten menschlichen Erfahrungen. Wie eng beides mit gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen verbunden ist, zeigt der Blick in die Geschichte. Dabei lässt sich nicht nur viel über Familienrezepte, regionale und internationale Spezialitäten oder die Nahrungsmittelproduktion erfahren. Kinder und Jugendliche können vielfältigen Fragen nachgehen: Wer hatte zu welchem Zeitpunkt Zugang zu welchen Nahrungsmitteln? Welche Gerichte und Getränke galten wann als begehrenswert und wer konnte sie sich leisten? Und wie sind manche Produkte überhaupt erst aus anderen Ländern nach Deutschland gekommen? Das Erforschen von Essen und Trinken eignet sich also besonders gut, um historischem Wandel nachzuspüren und Machtverhältnisse, Ungleichheiten und Konflikte zu untersuchen.
Lehrkräfte, Studierende oder an geschichtlichen Themen interessierte Personen können ein Tutorium übernehmen, um einen oder mehrere Beiträge von Teilnehmenden zu begleiten. Lehrkräfte können die Betreuung von Beiträgen mit dem Unterricht, einer Projektwoche oder AG verbinden. Auch Eltern können als Tutoren die Arbeit ihrer Kinder betreuen. Zum Auftakt der Wettbewerbsrunde finden zahlreiche kostenfreie regionale und überregionale Workshops und Fortbildungen für Tutorinnen und Tutoren statt, die eine Einführung in den Geschichtswettbewerb und die historische Projektarbeit bieten.