Die Gesellschaft wird zunehmend vielfältiger. Marginalisierte Gruppen fordern zu Recht mehr Sichtbarkeit und Repräsentation ein. Gleichzeitig fühlen sich wachsende Teile der Bevölkerung abgehängt, was Polarisierung verstärkt und populistische Strömungen begünstigt. Museen sind als öffentliche Institutionen und Bildungsorte gefordert, in diesem Spannungsfeld Brücken zu bauen. Sie öffnen Diskursräume, ermöglichen Perspektivwechsel und leisten einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Wie können Museen diesen Balanceakt meistern? Welche Strategien helfen, Vielfalt intern wie extern glaubwürdig zu repräsentieren? Und wie können sie ihr Potenzial als Orte stärken, an denen man gemeinsam verschieden sein kann? Mit der Jahrestagung möchte der Deutsche Museumsbund Museen in ihrer Rolle in der pluralen Gesellschaft stärken. Im Rahmen dessen werden aktuelle Herausforderungen beleuchtet, praxisnahe Orientierung gegeben, Best-Practice-Beispiele vorgestellt und Raum für Erfahrungsaustausch geschaffen. Die Tagung findet als Hybridveranstaltung statt.
Die Jahrestagung des Deutschen Museumsbundes ist die größte Museumskonferenz Deutschlands. Sie bietet Fachvorträge und Erfahrungsaustausch zu aktuellen Museumsthemen sowie die Möglichkeit zur Vernetzung mit Museumsfachleuten aus dem In- und Ausland.
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