Zudem verfügen Museen über besonders schützenswerte Daten: dazu gehören hochauflösende Objektinformationen, Standort- und Sicherheitsdaten, Leihverträge, personenbezogene Daten von Mitarbeitenden, Forschenden und Besuchenden sowie teilweise sensible Informationen zu Sammlungswerten. Diese Kombination macht Museen zunehmend zu attraktiven Zielen für Cyberangriffe, Datendiebstahl oder Sabotage.
IT-Schutz ist daher ein wesentlicher Bestandteil eines ganzheitlichen Schutz- und Risikomanagements und ergänzt bauliche, technische, organisatorische und personelle Maßnahmen. Die Landesstelle stellt Ihnen auf der Website zum Thema „Museale Sicherheit und Notfallprävention“ ausführliche Informationen bereit, mit denen Sie den aktuellen Stand Ihres Systems und mögliche Maßnahmen untersuchen können. Weitere Hilfestellungen finden Sie auch auf der Website des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) (externer Link, öffnet neues Fenster). Dort können Sie den Newsletter „Einfach • Cybersicher“ (externer Link, öffnet neues Fenster) des BSI abonnieren, um für digitale Gefahren sensibilisiert zu sein.
Wie das Network of European Museum Organisations (NEMO) berichtet, hat die Europäische Kommission ein neues Cybersicherheitspaket (externer Link, öffnet neues Fenster) angekündigt, das die Widerstandsfähigkeit der EU gegenüber immer häufiger auftretenden Cyber- und Hybridangriffen auf essenzielle Dienste und demokratische Institutionen stärken soll. Das Paket enthält einen Vorschlag für ein überarbeitetes Cybersicherheitsgesetz, welcher die Sicherheit der Lieferketten der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) der EU verbessern soll.
Ansprechperson
Museale Sicherheit und Notfallprävention
- Mobil:
- +49 162 2136739