Zuvor hatte Frau Levy das Projekt „Jüdisches Leben und kulturelles Erbe in bayerischen Museen“ geleitet, das Ende 2025 ausgelaufen ist. Ziel des Projekts war die Sichtbarmachung der jüdischen Geschichte in Bayern. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf bislang unterrepräsentierten Epochen wie dem Mittelalter, der Frühen Neuzeit und der Nachkriegszeit, sowie auf Aspekten von Alltag, Integration und kulturellem Austausch. Dadurch wurde das Narrativ der jüdischen Gemeinden über die Perspektive von Verfolgung und Religion hinaus erweitert, um die jüdische Geschichte als wesentlichen Bestandteil der Stadt- und Regionalgeschichte zu verankern.
Durch die Entfristung von Frau Levys Stelle ist die Kontinuität der Beratung jüdischer Museen, ehemaliger Synagogen und Museen, die Objekte mit jüdischem Bezug bewahren, in Bayern langfristig gesichert. Bereits begonnene museale Vorhaben sowie künftige Projekte mit Bezug zu jüdischer Geschichte können damit weiterhin fachlich begleitet und – im Rahmen der Fördermöglichkeiten der Landesstelle – auch finanziell unterstützt werden. Im Laufe des Jahres wird sie zudem das Gebietsreferat Oberfranken übernehmen.
Weitere Informationen zum Fachreferat „Jüdische kulturelle Einrichtungen“
Ansprechperson
Jüdische kulturelle Einrichtungen
- Mobil:
- +49 1621075112