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| Aktuelles: Neues aus der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern

Seit Juli 2026 hat Dr. Stefan Kley, wie bereits 2020, die kommissarische Leitung der Landesstelle inne. Er ist seit 2012 als Gebiets- und Fachreferent tätig sowie seit 2021 als stellvertretender Leiter. Bis zu seinem Ruhestand wird er nun die Landesstelle in einem wichtigen Transformationsprozess aktiv vertreten: Die von Staatsminister Markus Blume beauftragte Reformkommission zur strukturellen Neuausrichtung der staatlichen Museen hat in ihrem „Weißbuch“ vorgeschlagen, die Landesstelle ab Januar 2029 an den neu zu konstituierenden Verbund der Bayerischen Staatsmuseen anzugliedern. Am Engagement des Freistaats Bayern für die über 1.200 Museen, die keine staatliche Trägerschaft aufweisen, wird sich aber auch in Zukunft nichts ändern: Die Landesstelle wird weiterhin im bisherigen Umfang die Fürsorge für die nichtstaatlichen Museen in Bayern wahrnehmen – finanziell und fachlich.

Die Beratung der Kunst- und Kulturhistorischen Museen in Unterfranken sowie der Technik- und Industriegeschichtlichen Museen wird derzeit von Dr. Stefan Kley an Jörg Meißner übergeben, der seit Oktober 2025 an der Landesstelle für Sonderprojekte tätig ist. Dr. des. Meyrav Levy wird zusätzlich zu den jüdischen kulturellen Einrichtungen künftig auch die Kunst- und Kulturhistorischen Museen in Oberfranken betreuen. Franziska Haar hat nach ihrer Rückkehr aus der Elternzeit wieder die Kunst- und Kulturhistorischen Museen in der Oberpfalz übernommen. Bei allen Wechseln gilt auch weiterhin die bewährte Regel, dass bei weit vorangeschrittenen Museumsprojekten die bisherigen Zuständigkeiten bestehen bleiben.

Gemeinsam mit allen nichtstaatlichen Museen werden wir auch künftig eine qualifizierte und attraktive Museumslandschaft in Bayern mitgestalten!