: Demokratie vermitteln im Museum
Montag, 04. Mai 2026, 10:00 - 16:00 Uhr
Das Deutsch-Deutsche Museum in Mödlareuth hat seine Dauerausstellung komplett überarbeitet und lädt seit Ende 2025 in einem neuen Museumsgebäude dazu ein, sich anhand einer modernen Präsentation mit den politischen, wirtschaftlichen und vor allem menschlichen Auswirkungen der deutschen Teilung zu befassen. Bis 1989 verlief mitten durch das Dorf Mödlareuth eine Mauer, die Ost und West trennte.
Die Ausstellung bietet zudem Anlass, sich mit den Werten und Vorstellungen unserer Demokratie zu beschäftigen. Die Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit, wie die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen zeigen.
Doch wie können Museen mit ihrer Vermittlungsarbeit zur politischen Bildung beitragen? Und welche Formate braucht es, um möglichst alle Teile der Gesellschaft zu erreichen?
Diese und weitere Fragen sollen im Seminar, auch anhand der neuen Dauerausstellung und der gedenkstättenpädagogischen Angebote des Deutsch-Deutschen Museums Mödlareuth, diskutiert und Lösungswege aufgezeigt werden.
Eine Veranstaltung der Reihe „Im Austausch bleiben – Netzwerk Museumspädagogik“
Die Referierenden:
Robert Lebegern M.A., leitet das Deutsch-Deutsche Museum Mödlareuth, Regine Leipold M. A., Cultheca, ist zuständig für die Vermittlung im Historischen Museum Regensburg und Leiterin des Zertifikatskurses zur Einführung in die Museumspädagogik der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern, Dr. Martin Thiele ist Gedenkstättenpädagoge am Deutsch-Deutschen Museum.