: Inklusion in Vermittlung und Ausstellung
Montag, 22. Juni 2026, 10:00 - 16:00 Uhr
Museen sind Lern- und Bildungsorte und wollen für alle Menschen zugänglich sein. Doch wie kann man Ausstellungen und Vermittlungsangebote möglichst barrierefrei gestalten? Wie setzt man inklusive Elemente sinnvoll im Ausstellungsrundgang ein? Welche museumspädagogischen Formate eignen sich gut für Menschen mit Beeinträchtigungen?
Die Museen in Kempten haben sich bei der Neukonzeption ihrer Dauerausstellungen auf den Weg zu mehr Barrierefreiheit und Inklusion gemacht. Das Kempten-Museum im Zumsteinhaus ist komplett barrierefrei. Es ist Mitglied des Museumsnetzwerks „Museen inklusive!“ und nach „Reisen für Alle“ zertifiziert. Inklusive Vermittlungsangebote richten sich auch an Menschen mit Beeinträchtigungen. Die neue Dauerausstellung des Archäologischen Parks Cambodunum (APC) lädt ebenfalls mit Tast-, Riech- und Hörstationen sowie Beschriftungen in Braille und Prismenschrift zum Erleben mit allen Sinnen ein.
Das APC und das Kempten-Museum geben in dieser Fortbildung Einblick in die bisherigen Erfahrungen mit ihren inklusiven Dauerausstellungen und Vermittlungsprogrammen.
Die Referierenden:
Dr. Kerstin Batzel leitet den Bereich Bildung und Vermittlung der Museen in Kempten. Dr. Maike Sieler ist Leiterin des APC und der Stadtarchäologie Kempten. Simone Doll-Gerstendörfer M. A. ist mit ihrem Büro für Inklusive Kulturprojekte auf Vielfalt und Inklusion im Museum spezialisiert und unterstützt die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern bei der Beratung zur Inklusion im Museum.