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Veranstaltung: Museen stärken – Demokratie schützen III: Gestärkt aus der Krise?! : Digital

Donnerstag, 26. November 2026, 15:30 - 17:00 Uhr

Die Ausstellungswerkstatt „Das ist kolonial.“, die 2023 im LWL-Museum Zeche Zollern in Dortmund stattfand, war museales Experimentierfeld, Lernort, Begegnungsraum und Ausstellungsfläche zugleich. Gemeinsam mit Museumsgästen und Kooperationspartnerinnen und -partnern wurden Fragen nach den Verflechtungen von Kolonialismus und Westfalen, nach Lern- und Verlernprozessen sowie nach Formen der Zusammenarbeit bearbeitet. Das Projekt erhielt große mediale Aufmerksamkeit, nachdem Mitglieder der AfD heimlich im Museum gefilmt und das Material online gestellt hatten. Unter dem Vorwand, sich „gegen Rassismus gegen Weiße“ einzusetzen, wurde ein rechter „Shitstorm“ in Gang gesetzt, analog und digital. Die daraus entstandene Krise stellte das Museum vor große Herausforderungen, bot aber auch die Chance, aus Krisenerfahrungen konkrete Handlungsstrategien für die Zukunft zu entwickeln.

Ort: Digital

Die Referentinnen

Jana Golombek ist Kulturanthropologin und seit 2016 wissenschaftliche Referentin und stellvertretende Museumsleiterin am LWL-Museum Zeche Zollern mit den Arbeitsschwerpunkten Deindustrialisierung, Migration, Oral History und Critical Heritage Studies. 2021 bis 2025 leitete sie mit Anne Kugler-Mühlhofer das Projekt „Das ist kolonial“. Lina Kumpmann studierte Medienwissenschaften. Sie ist Kommunikationsmanagerin im LWL-Museum Zeche Zollern und bei der LWL-Kulturstiftung. 2023 bis 2025 war sie Social-Media- Managerin für das Projekt „Das ist kolonial.“

Organisation und Moderation

Dr. Hauke-Hendrik Kutscher, Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), LWL-Museumsamt für Westfalen

Anmeldung

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