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Projekt „Jüdisches Leben und kulturelles Erbe in bayerischen Museen“ 2021-25

Das Projekt „Jüdisches Leben und kulturelles Erbe in bayerischen Museen” der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern fokussierte die mindestens 112 Einrichtungen im Freistaat, die Objekte zur lokalen jüdischen Geschichte aufbewahren. Zwischen 2021 und 2025 unterstützte die Landesstelle die Museen bei der Dokumentation von Wissen über Objekte mit jüdischem Bezug, bei der Konzeptarbeit sowie Übersetzungen aus dem Hebräischen.

Ziel war eine verbesserte Integration dieser Objekte in regionalgeschichtlichen Ausstellungen, um so die Verflechtungen zwischen jüdischem und christlichem Leben in der Stadt und den Verlust dieser Geschichte sichtbar zu machen sowie ein umfassendes und differenziertes Bild des jüdischen Lebens und Erbes in Bayern zu zeichnen. Auch der Antisemitismus der Mehrheitsgesellschaft sollte nicht verschwiegen werden, darunter die Schändung jüdischer Friedhöfe, die Zweitnutzung jüdischen Eigentums und jüdischer Grabsteine, Raubkunst, antisemitische Darstellungen sowie Vertreibungen und Pogrome. 

Das Projekt wurde vom Beauftragten für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe (externer Link, öffnet neues Fenster) der bayerischen Staatsregierung gefördert.

Die Fachtagung „Gemeinsames Erbe: jüdische Geschichte in nichtjüdischen Museen“ im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg am 17. und 18. November 2025 schloss das Projekt ab. 

Die fachliche Betreuung der jüdischen kulturellen Einrichtungen an der Landesstelle konnte zum 1. Januar 2026 verstetigt werden.

Das Projekt auf einen Blick

Ansprechperson

Dr. des. Meyrav Levy

Porträt Meyrav Levy

Jüdische kulturelle Einrichtungen

Mobil:
+49 1621075112