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| Publikation - Arbeitshilfen: „Und dann haben wir noch das hier …“ Provenienzforschung für Museen

Provenienzforschung ist kein Spezialthema für Ausnahmefälle, sondern eine Grundbedingung verantwortungsvoller Museumsarbeit. Wer sammelt, bewahrt, erforscht, vermittelt und ausstellt, übernimmt Verantwortung für die Herkunft und die Geschichte der anvertrauten Dinge.

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Museen sind nicht selten im Besitz von Objekten, deren Provenienz aus unterschiedlichen Gründen noch nicht erforscht werden konnte, die aber verdächtig in Bezug auf NS-Raubgut sind. Hinzu kommen Erwerbungen aus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und der DDR sowie Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten.

Die Publikation „‚Und dann haben wir noch das hier …‘ Provenienzforschung für Museen“ der Landesstelle unternimmt einen ersten Versuch, Standards für eine systematische Provenienzforschung zu formulieren und den Zugang zum Thema zu erleichtern. Denn noch immer gilt es, Hürden und Unsicherheiten bei der Erforschung der eigenen Sammlungsgeschichte abzubauen. Museen sollen in die Lage versetzt werden, eigenständig Provenienzforschung zu betreiben und sie selbstständig in den Arbeitsalltag zu integrieren.

In 26 grundlegenden Beiträgen bringen die Autorinnen und Autoren ihre unterschiedlichen fachlichen Perspektiven ein – aus Museen, Archiven, Universitäten, Verwaltung und Praxisprojekten. Sie skizzieren mögliche Arbeitsabläufe und geben praktische Hinweise, von Archivrecherche bis hin zu Vermittlungsmöglichkeiten.

Christine Bach und Marlen Topp (Hg.)
Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern
232 S., Print und E-Book
Erscheinungstermin April 2026

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